Drogentest auf Kokain » so stellen Sie den Drogenkonsum fest

Kokain ist eine der beliebtesten Drogen der Welt. Besonders gern nutzt man sie als Partydroge, da sie eine aufputschende Wirkung hat.

Klar sollte aber sein: Kokain ist, wie jede andere Droge, sehr gefährlich. Deshalb ist es wichtig zu wissen, ob jemand heimlich Kokain konsumiert.

Lernen Sie hier, wie Sie schnell feststellen und testen, ob jemand Kokain genommen hat und erfahren Sie, welcher Drogentest auf Kokain funktioniert.

Wie wirkt Kokain?

Kokain wirkt sich hauptsächlich auf die Psyche eines Menschen aus. Der Kokainrausch lässt sich in drei Phasen einteilen:

  1. Phase 1 entspricht der Wirkung, die die Konsumenten erzielen wollen. Es kommt unter anderem zu:
  • Euphorie
  • Hyperaktivität
  • gesteigerter Aufmerksamkeit
  • Schlaflosigkeit
  1. In der zweiten Phase klingen die euphorischen Gefühle ab und es folgen
  • Anspannung
  • Nervosität
  • Angst
  • Paranoia
  1. Die letzte Phase ist das genaue Gegenteil der ersten. In dieser empfindet man:
  • Depression
  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit

Das Suchtpotenzial von Kokain

Die erste Phase nach dem Konsum dauert nur kurz an. Dies ist jedoch der Zustand, den Süchtige dauerhaft erlangen wollen. Die Gefahr liegt in den letzten beiden Phasen, da die Betroffenen diese mit dauerhaften und regelmäßigen Konsum verhindern wollen.

Die Droge schadet denen, die Kokain konsumieren. Süchtige zerstören ihr eigenes Leben.

Meist ist die einzige Hoffnung für den Süchtigen die Hilfe von Freunden und Familie. Diese müssen die Opfer davon überzeugen, mit dem Konsum der Droge aufzuhören oder in die Entzugstherapie zu gehen.

Das Problem dabei ist, dass die Konsumenten verheimlichen, Kokain zu konsumieren. Zur Folge hat es, dass Sie Anschuldigungen abweisen. Die Süchtigen verstehen nicht, dass Freunde und Familie ihnen lediglich helfen wollen.

Wie erkennt man Kokainkonsum?

Leider ist es nicht einfach, Kokainkonsum zu erkennen. Nur selten passiert es, dass Sie, wie im Film, das weiße Pulver an der Nase erkennen.

Ein Indiz, an dem Sie den Konsum von Kokain erkennen, sind die besagten drei Phasen. Kurz gesagt erst Euphorie danach Paranoia, gefolgt von Depression. Eine der Phasen reicht leider nicht, um das Verhalten eines Konsumenten mit Kokain zu identifizieren.

Es gibt ein paar Merkmale, die auf Kokainkonsum hindeuten können.

  • Opfer, die süchtig sind leiden häufig unter dem sogenannten „Dermatozoenwahn“. Kokainsüchtige denken, dass sie krabbelnde Käfer unter ihrer Haut haben und bewegen sich entsprechend.
  • Wenn jemand Kokain durch die Nase zu sich nimmt, wirkt sich die Droge auf die Nebenhöhlen aus. Als Folge schniefen häufige Konsumenten. Auch das ständige Berühren oder Reiben der Nase deutet auf häufigen Kokainkonsum.
  • Blutunterlaufene Augen sind ein Anzeichen für Kokaingebrauch. Hinzu kommt, dass die Augen tränend aussehen.
  • Während der ersten Phase der Droge sind die Pupillen der Drogennehmer geweitet.
  • Für den Konsum verwenden die User Hilfsmittel wie kleine röhrenartige Gegenstände, einen gerollten Geldschein oder kleine Plastikbeutel.
  • Überreste von weißem Pulver deuten auf Drogenkonsum hin.

Diese Indizien helfen, einen Kokainsüchtigen zu identifizieren. Jedoch tauchen hier einige Probleme auf. In der Regel findet man nur wenige dieser Anzeichen. Und tatsächlich kann das ein Zufall sein. Der Betroffene verneint den Konsum in der Regel, wie der spektakuläre Fall des Fußballtrainers Christoph D. bewiesen hat.

Es gibt nur zwei Wege, um Ihre Befürchtungen zu bestätigen:

  1. Sie erwischen die betroffene Person beim Konsum von Kokain, was jedoch sehr schwer sein kann, da Süchtige ohnehin schon paranoid vorsichtig sind.
  2. Sie verwenden einen Drogentest, um Kokain-Konsum zu beweisen.

Nachweis von Kokain – so geht es

Um Kokainkonsum nachweisen zu können braucht es Hilfsmittel. Neben einem Test gibt es noch ein weiteres interessantes Instrument, mit dem sich Kokain nachweisen lässt: Tücher zur Kokainerkennung.

Kokainerkennungstücher sind ideal, um Kokainreste zu identifizieren. Die Tücher sind hauptsächlich dafür angedacht, um Kokain auf Gegenständen zu identifizieren. Stellen wir uns vor, Sie verdächtigen Ihren minderjährigen Sohn oder Ihren Partner des Kokain-Missbrauchs. Jetzt haben Sie auf einer Fläche Spuren entdeckt, wissen aber nicht, ob es sich um Kokain handelt. Dann kommt das Tuch zum Einsatz.

Die Erkennungstücher für Kokainrückstände sind optisch ähnlich zu Brillenputztüchern. Sie öffnen die Packung wischen die zu identifizierende Substanz mit dem Tuch auf. Färbt sich das Tuch blau, dann handelt es sich bei der gefundenen Substanz um Kokain.

Die Tücher kommen häufig in Bars und Clubs zum Einsatz, um dort Kokain zu erkennen. Jedes Tuch ist lange haltbar und für den einmaligen Gebrauch geeignet.

Da Dealer Kokain oft strecken, gibt es verschiedene Reinheitsgrade. Der Vorteil des Kokainerkennungstuchs: Es stellt selbst kleine Mengen und einen geringen prozentualen Anteil fest.

Neben den Kokainerkennungstüchern gibt es ACE Drogentester. Dieser eignet sich nicht nur für den Nachweis von Kokain, sondern für insgesamt sechs verschiedene Drogenarten. Der Tester weist zuverlässig diese Drogen nach:

  1. THC
  2. Opiate
  3. Methamphetamin
  4. Amphetamine
  5. MDMA
  6. Kokain

Dabei lässt sich der ACE Drogentester auf vier verschiedene Arten verwenden.

  1. Er kann feste Substanzen, wie kleine Körnchen, nachweisen.
  2. Er kann, wie das Kokainerkennungstuch, Drogenspuren auf Oberflächen erkennen. Dazu gehören auch Drogenüberreste, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Mit dieser Funktion lassen sich nicht nur Spuren auf Gegenständen beweisen auf denen die Droge war. Bei regelmäßigen Konsum lassen sich sogar Spuren an Gegenständen, die die betroffene Person oft anfasst, nachweisen.
  3. Der Drogentest weist Drogen in Flüssigkeiten nach.
  4. Mit dem ACE Drogentest erkennen Sie Rückstände von Drogen im Urin.

Beide Produkte haben Ihre Vorteile. Wichtig ist, dass Sie durch den Einsatz dieser Tests den Drogenkonsum bei einer betroffenen Person nachweisen und ihr somit helfen. Ein Kokainsüchtiger braucht wie jeder andere Süchtige besonders die Unterstützung von Freunden und Familie.

Die Opfer geben die Sucht nicht von alleine zu.

Mit dem Test stellen Sie die Wahrheit fest. Dadurch beweisen Sie, sich tatsächlich für das Wohlergehen des Betroffenen zu interessieren und ihm helfen zu wollen. Auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen rät dazu, betroffenen Personen zu helfen.

Lauschabwehr, Daktyloskopie, Lügendetektortests und vieles mehr