EMF-Messgerät » so messen Sie ganz leicht Elektrosmog

Ein EMF-Messgerät hilft Ihnen dabei, Elektromagnetische Felder zu detektieren.

EMF steht für Elektromagnetische Felder. Diese Felder gibt es in unserem Alltag häufiger, als Sie es vielleicht vermuten. Sie sind praktisch allgegenwärtig.

Elektromagnetische Felder können bei manchen Menschen gesundheitliche Probleme hervorrufen. Für Menschen, die auf die elektromagnetischen Strahlungen empfindlich reagieren, stellen diese Felder daher ein Problem dar.

Die Verunreinigung durch die elektromagnetischen Felder nennt man Elektrosmog.

Um die gesundheitlichen Risiken zu verringern und zu meiden, hilft Ihnen ein EMF-Messgerät, weil diese die elektromagnetischen Felder aufspürt. Mit EMF-Messungen detektieren Sie alle elektromagnetischen Felder mit Sonden oder Sensoren.

Wenn man bedenkt, dass sogar unser eigener Körper elektrische Felder und Ströme erzeugt, wundert es nicht, dass ein hohes Ausmaß an elektromagnetischer Strahlung schädlich sein kann.

Woher kommen elektromagnetische Felder?

Die Strahlung der elektromagnetische Felder unterscheidet man in zwei verschiedene Arten: Es gibt niederfrequente und hochfrequente Felder.

Zu den niederfrequenten Feldern gehören beispielsweise:

  • Das Verkehrssystem der Eisenbahnen.
  • Die Stromversorgung, die im jedem Haushalt vorhanden ist.
  • Typische Haushaltsgeräte, wie der Kühlschrank, Lampen und Waschmaschinen.

Hochfrequente Felder stehen oft im Zusammenhang mit der Übertragung von Bild, Ton und anderen Daten. Folgende Geräte nutzen hochfrequente Felder:

  • Radios und Fernsehapparate.
  • Smartphones und Handys über den Mobilfunk.
  • Router und Geräte, die drahtlose Internetmöglichkeiten haben

Gewisse Behörden, wie die Polizei und die Feuerwehr, benutzen ein eigenes Netz namens TETRA, um über große Entfernungen miteinander zu kommunizieren.

Während niederfrequente Felder im Körper elektromagnetische Felder erzeugen können, beeinflussen uns hochfrequente Felder, indem Sie biologisches Gewebe erwärmen können.

Gefahren durch Elektrosmog

Zu den negativen Folgen, über die sich Personen beschwert haben, die einem elektromagnetischen Feld ausgesetzt waren, gehören beispielsweise:

  • Die Schwächung des Immunsystems
  • Das Hervorrufen von Stresszuständen
  • Die Verschlimmerung von bereits bestehenden Krankheiten
  • Die Veränderung von hormonellen Abläufen im eigenen Körper
  • Schlafstörungen und Schlafverlust
  • Muskelkrämpfe
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Depressionen

Diese Auswirkungen auf das Wohlempfinden des Menschen sind nicht zu unterschätzen. Besonders für Personen, die sehr sensibel gegenüber elektromagnetischen Feldern reagieren, haben oft große Probleme im Alltag.

Was ist elektromagnetische Überempfindlichkeit?

Menschen mit elektromagnetischer Überempfindlichkeit reagieren stärker auf die Felder elektromagnetischer Natur. Die Personen zeigen verschiedene Symptome beim Kontakt mit den Feldern als Auswirkung von Elektrosmog:

  • Brennen und Rötung der Haut.
  • Erschöpfung.
  • Schwierigkeiten mit der Konzentration.
  • Schwindelgefühl und Übelkeit
  • Müdigkeit.
  • Herzklopfen.
  • Verdauungsschwierigkeiten.

Erfahrungsberichte von Menschen mit elektromagnetischer Überempfindlichkeit beschreiben, dass diese die geladenen Felder wahrnehmen, sobald sie solche betreten.

Wo kommen elektromagnetische Felder am häufigsten vor?

Die stärksten elektromagnetischen Felder finden sich immer da, wo viele elektrische Geräte auf einem Platz sind.

Am Arbeitsplatz sind in der Regel immer eine große Menge an elektrischen Geräten und somit auch starke elektromagnetische Felder. Stellen Sie sich einfach mal die Anzahl an elektrischen Geräten vor, zu diesen gehören:

  • Mehrere Computer
  • Bildschirme
  • Drucker
  • Scanner
  • Telefone
  • Router
  • Schredder
  • und viele weitere.

Ein weiterer Ort, an dem starke elektromagnetische Felder herrschen sind, Bahnhöfe, insbesondere Hauptbahnhöfe.

Es gibt Personen, die sogar in der Nähe von Strommasten und Funkmasten starke elektromagnetische Felder spüren.

Mit dem EMF-Messgerät bestimmen Sie sofort, wie stark die aktuelle Belastung ist.

Was kann man gegen Elektromagnetische Strahlung tun?

Da die elektromagnetische Strahlung für Menschen eine reale Gefahr darstellen kann, wundert es nicht, dass die Nachfrage nach Gegenmaßnahmen immer gefragter ist. Folgendes können Sie tun, um sich vor den Feldern zu schützen:

  • Sie können versuchen die Geräte, die die Strahlung verursachen zu vermeiden. Diese Methode ist aber leider nicht für jeden geeignet, da die Technologie mittlerweile ein nötiger Teil unseres Lebens geworden ist. Für viele Menschen geht es nicht mehr ohne Handy, Computer und so weiter.

Bei dieser Methode kann es auch problematisch sein, dass Ihre Nachbarn nicht unbedingt auf die moderne Technologie verzichten wollen. Somit sind Sie noch immer den Feldern ausgesetzt. Das Leben als Außenseiter in einem Haus im Nirgendwo kann nicht die Lösung sein.

  • Wenn Ihnen die komplette Vermeidung von Geräten, die elektromagnetische Felder erzeugen, nicht möglich ist, dann bleibt Ihnen möglicherweise die Verringerung der Quellen. Prüfen Sie mit dem EMF-Messgerät die Intensität.

Sie können darauf achten, keine unnötigen Geräte in Ihr Haus oder in Ihre Wohnung zu bringen. Heutzutage werden Alltagsgegenstände mit Strom angeboten, zu denen es ein Pendant gibt, das auch perfekt ohne Strom funktioniert. Gibt es eine stromlose Alternative, können Sie gut auf mit Strom betriebene Geräte verzichten.

  • Gerade wenn Sie die elektromagnetischen Felder im Schlaf stören, ist es hilfreich alle infrage kommenden Geräte nicht nur abzuschalten, sondern auch vom Strom zu nehmen. Diese Methode schützt Sie leider nicht vor Einflüssen außerhalb Ihrer eigenen Wände.

Elektromagnetische Felder aufspüren

Damit diese beschriebenen Methoden funktionieren, ist es essenziell, dass Sie die Quellen der elektromagnetischen Felder zuerst aufspüren. Daher bringen diese Gegenmaßnahmen nichts, wenn Sie nicht vorher die Ursachen mit einem EMF-Messgerät lokalisieren.

Um elektromagnetische Strahlung zu messen ist nicht unbedingt ein Experte notwendig. Sie können leicht selber Messungen vornehmen. Ein EMF-Gerät ist einfach zu bedienen und abzulesen.

Seriöse Geräte messen sogar gleichzeitig das elektrische Feld und die Strahlung des Magnetfelds. Das Gerät zeigt Ihnen an, wenn die elektromagnetischen Felder den sicheren Wert überschreiten.

Sobald Sie mit dem EMF-Messgerät auf die Suche nach elektromagnetischen Feldern gehen, wissen Sie, wo zu viele elektronische Geräte vorhanden sind.

Ebenfalls hilft Ihnen der EMF-Messer im Umkehrschluss festzustellen, ob Ihre Beschwerden nicht vielleicht doch eine andere Ursache haben.

Wenn Sie Beschwerden haben und Sie kein signifikantes elektromagnetisches Feld bei sich messen können, kann es möglich sein, dass Sie anders erkrankt sind.

Hier finden Sie eine Auswahl der EMF-Messgeräte, die derzeit am Markt erhältlich sind und zu den Bestsellern gehören.

Exkurs: Was sind Elektromagnetische Wellen?

Elektromagnetische Wellen sind stetige wellenförmige Veränderungen des Energiezustandes in Form von elektrischen und magnetischen Feldern, die sich im Raum mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Das heißt: Diese Wellen legen 300.000 km/Sekunde zurück.

Elektromagnetische Wellen sind transversale Wellen. Das heißt, dass die elektrische und die magnetische Feldstärke stehen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung.

Die elektromagnetischen Wellen sind alle von gleicher Wesensart und unterscheiden sich nur in ihrer Frequenz beziehungsweise Wellenlänge. So umfassen die Radiowellen das Gebiet von rund 104 Hz bis 1013 Hz, das Licht das von 1013 Hz bis 1017 Hz.

An diesen Bereich schließen sich mit 1018 Hz bis 1020 die Röntgenstrahlen und ab 1020 Hz die ɣ-Strahlen und die kosmischen Strahlen (Höhenstrahlen) an.

Die elektromagnetische Strahlung zeigt neben den Welleneigenschaften aber auch teilchenhafte Struktur. De höher die Frequenz ist, desto höher ist das einzelne Strahlungsquant.

Der Elektromagnetismus wiederum bezeichnet den durch Strom erzeugten Magnetismus.

Wer mehr zum Thema der elektromagnetischen Wellen wissen möchte, findet in dem Beitrag der Uni Kassel sehr interessante Ausführungen.

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