Digitale Fotografie ist die Waffe der Detektive

Die digitale Fotografie – Steckbrief einer Revolutionärin

Schon Ende des letzten Jahrtausends doch ganz deutlich zu Beginn dieses Jahrtausends hat die Digitalfotografie die analoge Technik weitestgehend in den Ruhestand verabschiedet, obwohl analoge Fotoapparate doch über 100 Jahre das Non plus ultra waren.

Was sind die Hauptvorteile der digitalen Fotografie und weshalb ist sie bei Detektiven so beliebt? Warum die Nikon Coolpix 1000 eine der beliebtesten Waffen er Privatdetektive ist, erfahren Sie in dem Artikel Kameras für Detektive.

Alles in einem – viele Vorteile der Digitalfotografie

Die digitale Fotografie unterscheidet sich von ihren Vorgängern vor allem dadurch, dass sie, wie der Name verrät, Bilder digitalisiert. Dadurch stellt sie dieser schneller und vor allem ohne nennenswerten Mehraufwand unmittelbar zur Verfügung stellt.

Digitale Fotografie

Überdies gibt es den unschlagbaren Vorteil, dass für den Betrieb der Digitalkamera – von dem Erwerb entsprechender Speichermedien abgesehen – praktisch keine nennenswerten Mehrkosten für den Betrieb entstehen. Man denke dabei etwa an

  • den Film,
  • das Fotopapier
  • oder gar an die Zeit, die für die Entwicklung eines Bildes bei der analogen Fotografie aufzubringen ist.

Bei digitalen Bildern ist die Fotoentwicklung nicht länger mit mühseligem Arbeitsaufwand verbunden, sondern hängt einzig und allein von der Leistungsfähigkeit des Mediums ab, auf dem sie nach dem Fotografieren betrachtet werden.

Sofern es sich dabei nicht um einen uralten Rechner handelt, der nur aufgrund nostalgischer Anwandlungen noch nicht im Sondermüll gelandet ist, gestaltet sich die Betrachtung der Fotos in der Regel recht problemlos.

Gleiches gilt für

  • die beliebige Vervielfältigung,
  • die Weitergabe
  • Manipulation
  • und anderweitige Bearbeitung eines digitalen Bildes.

Das Einscannen eines entwickelten Fotos ist dazu nicht länger nötig, denn der Transfer kann nun über ein elektronisches Speichermedium erfolgen.

Die aktuellen Kameramodelle aus dem Sektor digitale Fotografie zählen mittlerweile integriertes W-LAN zu ihrem technischen Arsenal. Dadurch ist die Bereitstellung der Fotos noch einfacher.

Durch die digitale Rückwand ihrer Kamera sind Fotografen überdies in der Lage, die zuvor geschossenen Bilder mit einem einfachen Knopfdruck aufzurufen und zu überprüfen.

Eine technische Revolution, die ihre Wirkung gezeigt hat. Sie öffnete die Tür zu einem weiten Feld an neuen Möglichkeiten.

Vor allem aber erleichtert diese Neuerung die Arbeit derjenigen, die sie sich zu Nutze machen. Neben hauptberuflichen Fotografen verstehen einige andere Berufszweige die Fotografie als essentiellen Teil ihrer Arbeit. So sind es im Dienstleistungsbereich vor allem Privatdetektive, die aus der Digitalfotografie einen großen Nutzen ziehen können.

Die Digitalkamera – der beste Freund des Privatdetektivs

Zu den Hauptaufgaben eines Detektivs zählt es vor allem, Beweise und Indizien zu sammeln und zu sichten, um daraus nach Möglichkeit stichhaltige Beweise entwickeln zu können und diese an den jeweiligen Auftraggeber weiterzuleiten.

In diesen Bereich fällt in sehr vielen Fällen auch die ausführliche Dokumentation aller auftretenden Begebenheiten bei der Beobachtung einer Zielperson.

Um bei der Beweisführung später nicht aus dem Gedächtnis schöpfen zu müssen, empfiehlt es sich dabei,

  • die Handlungen,
  • Begegnungen
  • oder gar das Erscheinungsbild des oder der Beobachteten

fotografisch festzuhalten, sofern das mit dem geltenden Gesetz in Einklang zu bringen ist.

Welches Werkzeug wäre dafür geeigneter als die digitale Fotografie?

Tatsächlich dürfen Privatdetektive unter der Wahrung strenger rechtlicher Richtlinien Personen im Rahmen eines Auftrages fotografieren. Das gilt etwa dann, wenn die Detektive Zeugen einer Handlung werden, die unter den Straftatbestand fällt und deshalb dokumentiert werden sollte.

Dabei sind sehr strenge Maßstäbe anzusetzen, die zu beachten sind. Die Persönlichkeitsrechte sind stets einzuhalten.

Wer einem potentiellen Gesetzesbrecher auf der Spur ist, ist dabei stets so diskret wie möglich und lässt Vorsicht walten. Auch ein ausreichender Abstand zu der beobachteten Person ist unbedingt einzuhalten, um nicht unnötig aufzufallen.

Möglicherweise ist es jedoch vor allem Geschwindigkeit beim Fotografieren, die zum rechten Moment einen entscheidenden Unterschied machen kann.

Deshalb ist es für einen Privatdetektiv ratsam, die eigenen Werkzeuge auf ihren praktischen Nutzen hin zu überprüfen und sie darauf basierend auszuwählen.

Zudem sollte der Detektiv darauf achten, dass er die nötigen Utensilien in seinen Jacken- oder Hosentaschen verstauen kann, um seine Beweglichkeit im Einsatz nicht zu behindern. In der Regel erfüllt eine handelsübliche Digitalkamera all diese Anforderungen einwandfrei.

Früher wusste der Ermittler nicht, ob das „geschossene“ Foto auch wirklich gelungen ist. Es dauerte immer seine Zeit, bis er die entwickelten Fotos auf dem Tisch hatte. Heute reicht der kurze Blick aufs Display um zu sehen, ob alles abgelichtet wurde, was abzulichten ist. Ein ganz enormer Vorteil der digitalen Fotografie gegenüber der analogen.

Die Digitalkamera im Einsatz – wie kann sie helfen?

Mit Hilfe der digitalen Fotografie kann der Detektiv unauffällig und schnell eine große Vielzahl von Bildern schießen, um die Dokumentation eventueller Ereignisse zu erleichtern. Er ist nicht mehr an die Kapazitäten des analogen Films gebunden.

Außerdem kann er diese Bilder, wenn er das möchte, bereits einen Augenblick später auf der digitalen Rückwand der Kamera sichten und vergrößern, um Details prüfen zu können. Bei einem analogen Modell hingegen könnte er sich dessen nicht sicher sein und müsste die Fotos zunächst entwickeln lassen.

Mit einer ausklappbaren digitalen Seiten- oder Rückwand wäre er zudem in der Lage, um Ecken oder andere Hindernisse herum zu fotografieren, zu filmen oder auch nur sehen, ohne dabei auf eine Bildvorschau verzichten zu müssen.

Dies ist beispielsweise ratsam, wenn der Privatdetektiv sich in unmittelbarer Nähe der Zielperson befindet, aber selbst nicht in Erscheinung treten möchte.

Für den entgegengesetzten Fall, dass er mit dem Gegenstand seiner Beobachtung in unmittelbaren Kontakt treten möchte, kann er die Selbstauslöser-Funktion verwenden, um die Interaktion festzuhalten, ohne selbst die Fotos auslösen zu müssen.

War der Detektiv nun mit seinen Beobachtungen erfolgreich und ist von seinem Einsatz zurückgekehrt, kann er die aufgenommenen Bilder sichten, analysieren und auf ihre Tauglichkeit hin bewerten.

Die Fotos lassen sich am Rechner einlesen, sammeln, vervielfältigen und verschicken, etwa um Kollegen bei ihrer Arbeit zu unterstützen oder um sie dem Auftraggeber zukommen zu lassen. Die Weitergabe ist stets nur bei dem Vorliegen eines berechtigten Interesses erlaubt.

Ein zusätzlicher Vorteil den die digitale Fotografie bietet: Jedes einzelne Bild ist in den Metadaten mit Datum und Uhrzeit der Erstellung versehen. Das erleichtert zum einen die Dokumentation, zum anderen unterstützt es die Beweisführung.

Die klare Beweislage führt zu einem eindeutigen Schluss

Ein Blick auf die gesammelten Indizien verrät, dass die Digitalfotografie die Arbeit der Privatdetektive erheblich erleichtern kann.

Zusammenfassend gilt, dass

  • die große Speicherkapazität,
  • das handliche Format der Kameras,
  • die hohe Leistungsfähigkeit,
  • der Wegfall der Betriebskosten,
  • die problemfreie und unmittelbare Sichtung der Bilder,
  • die unkomplizierte Vervielfältigung,
  • die erleichterte Dokumentation,
  • die hochauflösende Bildqualität
  • und die Kompatibilität mit den meisten Speichermedien des 21. Jahrhunderts,

entscheidende Faktoren in der Welt eines Detektivs sind. Die Digitalfotografie ist somit zu der wichtigsten Waffe eines Privatdetektivs in seinem Kampf gegen das Verbrechen geworden. Der Beweis dafür ist erbracht.

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